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«Die Stadt Frauenfeld zählt zu den bedeutenden Arbeitgeber:innen in der Region» zum Interview

Susanne Sutter leitet das Personalamt bei der Stadt Frauenfeld. Zusammen mit ihren Betrieben Alterszentrum Park und dem Energieversorger Thurplus beschäftigt die Stadt rund 750 Mitarbeitende und bildet über zehn  Lehrberufe aus. Die Stadt Frauenfeld ist eine zentrale Arbeitgeberin im öffentlichen Sektor – mit stabilen Strukturen und Dienstleistungen für die Bevölkerung.

Viele Ämter der kantonalen Verwaltung haben ihren Sitz in Frauenfeld. Hinzu kommen die Stellen bei der Stadtverwaltung. Haben wir es hier mit einer Verwaltungsstadt zu tun?
Ja, Frauenfeld wird deshalb auch als Verwaltungsstadt bezeichnet, aber auch, weil sie Kantonshauptstadt ist. Hinzu kommt die Standortregion des Kantonsspitals Frauenfeld, einem wichtigen Pfeiler der Thurgauer Gesundheitsversorgung. Vergessen gehen dürfen aber auch die Bildungszentren nicht.

Die Klischees über Verwaltungen sind ja bekannt. Wie sieht die Realität aus?
Die moderne «Verwaltung» von heute hat nichts mit den Klischees zu tun. Wir richten unsere Aktivitäten auf die Lebensqualität der Frauenfelder Bevölkerung aus, indem wir unsere Aufgaben effizient, vorausschauend  und in hoher Qualität erbringen. Die Ansprüche an die Aufgabenerfüllung verändern sich stetig, so hat die Stadt Frauenfeld viele Verwaltungsprozesse digitalisiert und arbeitet an Projekten wie nachhaltiger Mobilität, Stadtentwicklungsprojekten wie die Umnutzung der Stadtkaserne, kulturelle Vielfalt, z. B. urbane Kunst im öffentlichen Raum, um nur einige zu nennen.

Wo sind denn die Unterschiede zur freien Wirtschaft?
Die öffentliche Hand dient dem Gemeinwohl und wird über Steuern, Gebühren und Abgaben finanziert. Die Entscheidungswege sind durch Gesetze geregelt und bedürfen einer hohen Transparenz- und Rechenschaftspflicht. Das bietet Vorteile, weil somit die Leitplanken gegeben sind, dafür braucht es manchmal mehr Vorlauf, wenn politische Sachentscheide verändert werden sollen.

Was heisst denn das für die Angestellten der öffentlichen Verwaltung?
Mitarbeitende, welche sich für ein Engagement bei der öffentlichen Verwaltung entscheiden, sehen sich als Dienstleistende und wollen einen Beitrag zum Gemeinwohl beitragen, sei dies z. B. in der Verwaltung, im Gesundheitswesen oder in der Energieversorgung. Sie schätzen die Herausforderungen, welche demokratisch gefällte Entscheidungen mit sich bringen, können mit den entsprechenden Rahmenbedingungen umgehen und entscheiden unabhängig ihrer persönlichen Meinung. Darüber hinaus ist das Stellenangebot in der öffentlichen Verwaltung sehr breit und reicht von der klassischen Verwaltung, über Bildung, Gesundheit, Soziales, Technik, Handwerk, Kultur, Freizeit, Sport usw.

Kurzum: es gibt es sehr viele spannende Jobprofile bei der öffentlichen Hand?
Genau, die unterschiedlichen Berufsprofile der Stadt Frauenfeld und ihrer Betriebe, der Austausch mit verschiedenen Anspruchsgruppen und der Bevölkerung, macht den Arbeitsalltag abwechslungsreich und motivierend. Viele Mitarbeitende schätzen auch, dass sie mit ihrem spezifischen Fachwissen in einem sinnstiftenden Umfeld ganze Arbeit leisten und sich dabei stetig weiter entwickeln können. 

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