Verkehr / Mobilität

Unsere Regio profitiert von ihrer Nähe zum Wirtschaftsraum Zürich. Über die Autobahnen A1 und die A7 ist der Flughafen Zürich-Kloten in 30 Minuten erreichbar. Auch die Zugsverbindungen gewährleisten einen guten Anschluss ans Städtenetz der Schweiz; in Frauenfeld halten jede Stunde zwei Schnellzüge und zwei S-Bahnen von und nach Zürich. In der Region selber gibt es ein umfangreiches Angebot an Zug- und Regionalbusverbindungen. 

Agglomerationsprogramme

Abstimmung von Verkehrs- und Siedlungsentwicklung

Die hohe Bevölkerungsdichte in der Stadt und im urbanen Raum führt zu erhöhtem Verkehrsaufkommen. Um dem entgegenzuwirken und die Abstimmung von Verkehrs- und Siedlungsentwicklung zu fördern, hat der Bund das Programm Agglomerationsverkehr lanciert. Damit beteiligt er sich finanziell an Verkehrsprojekten von Städten und Agglomerationen. Von diesen Bundesgeldern können Agglomerationen profitieren, die mit ihren Agglomerationsprogrammen die Verkehrs- und Siedlungsentwicklung wirkungsvoll aufeinander abstimmen. Denn die Abstimmung von Siedlung und Verkehr stärkt die Region als Wirtschafts- und Lebensraum.

Steigende Raumbeanspruchung im Kanton Thurgau

Der wachsende Kanton Thurgau hat sich zum Ziel gesetzt, die zunehmende Bevölkerung vorwiegend im urbanen Raum und in den Agglomerationen aufzunehmen. Gemäss Kantonalem Richtplan wird auch in der Agglomeration Frauenfeld die Raumbeanspruchung in den kommenden Jahren stark ansteigen. Bei der Bewältigung der damit verbundenen Kosten können der Kanton und die Agglomeration Frauenfeld vom Instrument der Agglomerationsprogramme profitieren.

Agglomerationsprogramm Frauenfeld

Die Agglomeration Frauenfeld besteht aus den Gemeinden Frauenfeld, Gachnang und Felben-Wellhausen. Seit Beginn im Jahr 2007 wurden für diese Region drei Agglomerationsprogramme beim Bund eingereicht. Mit den erfolgreichen Programmen der 1. und 2. Generation konnten für insgesamt 14 Infrastrukturmassnahmen Bundesbeiträge von 35% erreicht werden. Das entspricht einer Beitragssumme von über 17 Millionen Franken. Das 3. Agglomerationsprogramm wurde 2018 vom Bund aufgrund zu geringer Wirkung zurückgewiesen. Die Stadt beschäftigt sich nach wie vor mit der Umsetzung der Massnahmen aus den ersten beiden Programmen. Deshalb wurde 2021 kein Programm der 4. Generation eingereicht.

Gesamtbild der Agglomeration Frauenfeld

Für das Jahr 2025 ist die Eingabe eines weiteren Agglomerationsprogramms beim Bund vorgesehen. Das «Gesamtbild Agglomeration Frauenfeld» bildet die planerische Grundlage für die Abstimmung der Bereiche Grünraum, Freiraum und Verkehrs- und Siedlungsplanung. Es hebt vorhandenes landschaftliches und ökologisches Potenzial, erhaltenswerte Baukultur sowie bestehende, gute Verkehrsanbindungen hervor. Es zeigt auf, welche Qualitätsmassstäbe für die Themenbereiche Grünraum, Freiraum und Verkehr und Siedlung gelten. Dabei stehen das Wohlbefinden der Menschen sowie die Anforderungen an die Lebensräume von Tieren und Pflanzen im Mittelpunkt der Überlegungen.

Öffentliche Mitwirkung

Vom 10. Mai bis zum 11. Juli 2021 lud die Agglomeration Frauenfeld die Bevölkerung dazu ein, an der öffentlichen Mitwirkung teilzunehmen. An insgesamt acht Tagen wurde die Gelegenheit geboten, sich persönlich bei Verantwortlichen und Fachleuten zu informieren. Zudem wurde im Internet eine Befragung aufgeschaltet, die das Äussern von eigenen Standpunkten und Bedürfnissen erleichterte. Insgesamt sind 189 Eingaben eingegangen. In einem ausführlichen Mitwirkungsbericht wurden die Befragungen ausgewertet und die geäusserten Anliegen beantwortet.

Am 11.1.22 wurden Medienschaffende über die geplanten Abstimmungen zur Innenstadt informiert und das erarbeitete Gesamtbild vorgestellt.

Projektleitung Agglomerationsprogramm

Stadt Frauenfeld
Birgit Grebe
Schlossmühlestrasse 7
8501 Frauenfeld
Telefon +41 (0)52 724 52 79
E-Mail