Erfolgsgeschichten

In der Regio Frauenfeld ergänzen sich Landgemeinden und Stadt, Wirtschaft sowie kulturelle und gesellschaftliche Aktivitäten zu einem dynamischen Lebens- und Wirtschaftsraum, der für die Menschen ein wichtiger Bezugspunkt ist. Diese aktuellen Meilensteine entwickeln gemeinsame Stärken der Regio-Gemeinden. Sie setzen das Potenzial der Region um und geben ihr somit ein Profil.

Regionales Baureglement

Die Initiative für das regionale Baureglement geht auf das Projekt «Effiziente Gemeinden als Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung» zurück. Die involvierten Gemeinden haben sich zum Ziel gesetzt, einen einheitlichen Zonenkatalog zu erarbeiten und damit optimale Rahmenbedingungen für die am Bauprozess Beteiligten zu schaffen. Durch die Vereinheitlichung sollen der Zeitaufwand und die Kosten reduziert werden können. Für Architektinnen und Architekten bringt ein regionales Baureglement den Vorteil, dass Bestimmungen nicht von Gemeinde zu Gemeinde variieren. Die gleichzeitige Konzentration und Beschränkung der Bestimmungen auf das Wesentliche erlaubt eine einfachere Anwendung und zudem bleibt genügend Spielraum für die Beurteilung von Baugesuchen. Dies ist insbesondere für die Baubewilligungsbehörden von Vorteil. Geplant ist, dass sich die beteiligten Gemeinden regelmässig zum Austausch treffen, um ihre Erfahrungen bei der Anwendung des Baureglements auszutauschen. Dies unterstützt die Etablierung einer einheitlichen Praxis.

Standorte im Grünen

Leben und Arbeiten in einem attraktiven, lebendigen Dorf

Das Projekt Standorte im Grünen stärkt die wirtschaftlichen Perspektiven und die Wertschöpfungskraft für den ländlichen Raum. Ziele sind die Ansiedlung florierender Gewerbe- und Dienstleistungsunternehmen, die Aufwertung der Ortszentren und die Revitalisierung historischer Bausubstanz.

Im Vordergrund steht die Ansiedlung von kleinen und mittleren Gewerbe- und Dienstleistungsunternehmen innerhalb der bestehenden Dörfer. Entwicklungspotenzial für die ländlichen Gemeinden der Regio besteht insbesondere in den Sektoren Tourismus / Naherholung / Freizeit, Bildung / Betreuung, Gesundheit / Rehabilitation, Kleingewerbe, Handwerk und Dienstleistungsunternehmen.

Neben der wirtschaftlichen Stärkung des ländlichen Raums sollen mit der Revitalisierung historischer Gebäude auch die Ortskerne aufgewertet werden. Denn heute stehen insbesondere in den Ortskernen ältere Gebäude oft leer oder sind unternutzt, was die Attraktivität der Ortszentren empfindlich reduziert.

Das Projekt Standorte im Grünen trägt dazu bei, dass sich die Gemeinden zukunftsfähig weiterentwickeln: auf ihren charakteristischen Stärken aufbauend, wirtschaftlich solid und lebendig.

Organisation

Besitzen Sie ein leeres oder unternutztes Gebäude? Die Regio Frauenfeld nimmt entsprechende Meldungen entgegen — von Eigentümerinnen, Eigentümern oder auch von den Gemeindevertreterinnen und -vertretern der 15, an der Regio beteiligten Gemeinden.

Das Projekt Standorte im Grünen ist in Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden der Regio Frauenfeld und des Kantons Thurgau (Amt für Wirtschaft und Arbeit) entstanden. Anlaufstelle ist die Geschäftsstelle der Regio Frauenfeld, die die Verbindungen zu den kantonalen Amtsstellen und den einzelnen Gemeinden pflegt.

Prozessablauf

Die Leistungen der Regio umfassen Beratungen und Projektinitiierung. Eine objektspezifische finanzielle Unterstützung ist nicht möglich. Mit Beginn der baulichen Umsetzung der neu definierten Nutzung ist das Beratungsangebot der Regio abgeschlossen.